Rüstzeitarbeit
 Seit 1987 konnte die Burgarbeit das Pfarrhaus in
Grimma- Hohnstädt als festes Domizil nutzen.
Es wurde für eine lange Zeit die „Heimat“ für viele
„Burgleute“ – für manche ganz praktisch, für viele
emotional.
 1996 sind wir mit dem Bereich Rüstzeitarbeit in die
Beiersdorfer Schule umgezogen, die seit der Wende
leer stand und - nach einigen Umbauten und
gemeinsamer Sanierung - eine deutliche Bereicherung
an Raum und Komfort bedeutete.

 Inzwischen hat sich auch dieser Ort für eine ganze
Generation von "Rüstzeitlern" zur emotionalen Heimat
entwickelt.
 
Die Rüstzeitarbeit ist ein Kernbereich der Burgarbeit
und gehört von Anfang an dazu.
 
Seit 1979 fanden in den Ferien
Kinder- und Jugendrüstzeiten der Burgarbeit statt.
 
Geleitet wird die Rüstzeitarbeit von Sieglinde Drechsler,
häufig gemeinsam mit über die Zeit wechselnden Mitarbeitern,
u.a. Pfr. Heinz Weißpflog,
Bernd Schieritz und Limehnaer Brüder,
Christine Müller(),
Beate Rantzsch (damals Püschmann),
Veit Zimmermann.
Meistens wurde und wird die Leitung während der
Rüstzeiten von einem engagierten Team
Ehrenamtlicher Helfer, häufig aus der Teilnehmerschaft
heraus erwachsen, unterstützt.

 

 Die Rüstzeiten richteten sich ursprünglich vorrangig an
die über die Straßenkinderarbeit erreichten Kinder und
Jugendlichen, es nahmen jedoch auch immer Kinder
aus verschiedenen Kirchgemeinden und mit
unterschiedlichen konfessionellen Hintergründen teil.
 
 Von Anfang an war die Arbeit ökumenisch ausgerichtet-

wer das Kreuz und die Auferstehung Jesu als

Schwerpunkt seines Glaubens sieht, kann sich mit der

speziellen Prägung seiner Konfession als Bereicherung

einbringen.

 

 

Es gibt 2 Schwerpunkte in der Rüstzeitarbeit,
die über die Jahre beibehalten worden sind:
Inhaltlich wird ein sinnstiftend-missionarischer Ansatz
verfolgt, begleitet von dem gemeinschaftlichen Aspekt
des „Miteinander Lebens“.
Dieses eigentlich schlichte „Miteinander Leben“ hat im
Leben vieler Teilnehmer ein derartiges
Alleinstellungsmerkmal, das wir auf eine aktionsreiche
erlebnispädagogische Ausrichtung bewusst verzichten
konnten (können).
 
Ziel unserer Arbeit ist es, die Teilnehmer durch Wort
(Verkündigung) und Tat (gemeinsames Leben) erfahren
zu lassen, dass sie von Gott geliebt und deshalb wertvoll
und wertgeschätzt sind.