Diese Arbeit begann 1978 als eine Privatinitiative im Süden Leipzigs.
Kindern aus sozial schwachen Familien und deren Eltern, verhaltensgestörten Jugendlichen, Suchtgefährdeten und Haftentlassenen wurde eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Beratungan angeboten. Es kam sehr bald zu einer „Lebensgemeinschaft“, die über die Stadtteilgrenzen hinaus wuchs, geprägt von Offenen Treffs an Nachmittagen, Abenden, Wochenenden und gemeinsamen Ferienfahrten.
1987 wurde uns für die Leipziger Arbeit ein altes Pfarrhaus in Grimma-Hohnstädt zur Verfügung gestellt.
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Grund dafür war die expandierende Ferienarbeit und die notwendig gewordene Aufnahme gestrandeter Jugendlicher, Regimegefährdeter und Haftentlassener um mit ihnen gemeinsam leben zu können.
1990 nahmen wir Kontingentflüchtlinge auf. Durch die Auseinandersetzung mit den russisch jüdischen Familien entstand eine Sozialarbeit unserer Jugendlichen in Tiberias, Israel.
In den darauffolgenden Jahren bezogen wir weitere zwei Häuser im Muldentalkreis.
Der Leipziger Bereich der Burgarbeit wurde wie bisher auf Spendenbasis in privaten Wohnräumen in Form von Kindernachmittagen und Jugendabenden weitergeführt.
1996 stellte uns die LWB ein leerstehendes, baufälliges Haus in Leipzig Connewitz zur Verfügung., das von Jugendlichen und ehrenamtlichen Burgmitarbeitern zur Erweiterung der Arbeit ausgebaut wurde. 
1997 übernahmen wir auf Anfrage der Denkmalpflege weitere vier Häuser im schon benannten Stadtteil. Es entstand durch die Eigeninitiative der Mitglieder eine Jugendbegegnungsstätte und ein Zentrum, in dem ehrenamtliche Mitarbeiter, eine Fachkraft und Rehabilitanden zusammenleben.
Dieses lebendige Konzept bekommt Modellcharakter durch den hohen Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter.